Abschiedsbriefgedanken…

6. März 2009

…nein…nicht meine Gedanken daran, einen Abschiedsbrief zu schreiben…sondern meine Gedanken zum lesenswerten Artikel bei Frank Meyer:

Brief eines Aussteigers: Time To Say Goodbye!

Also:

– Wieviel Geld (oder besser Werte) braucht ein Mensch? Muß ich wirklich jemanden bedauern, der zweistellige Millionenbeträge in den Sand setzt?

– Warum bekommt der „Homo oeconomikus“ den Hals nicht voll? Muß der Mensch, der mehrere Millionen an der Börse „verdient“ hat wirklich immer mehr haben? Ich kann mir vorstellen, daß es wie eine Sucht sein kann…aber sind nicht die meisten Drogen illegal?

– Wenn jemand sagen wir mal 1000€ in Aktien, oder besser irgendwelche Hebelprodukte (weiß immer noch nicht, wie das funktioniert…ist vielleicht auch besser so…) investiert, nach einiger Zeit einen „Wertzuwachs“ von 1000% „erwirtschaftet“, hat er 11.000€ (bitte korrigieren…bin Ingenieuer und kein Rechenkünstler). Wenn jetzt die Kurse fallen…hat er dann wirklich 10.000€ verloren??? Das Geld war doch vorher gar nicht existent…kann somit auch nicht verloren gehen.

– Glaubt die Menscheit wirklich immer noch, daß Geld (also die bunten Scheinchen) einen wirklichen Wert darstellen? Schlimm ist es nicht, kein Geld zu haben, sondern kein Dach über dem Kopf und nichts zu essen…Erst dann kann man anfangen, wirklich zu jammern…

…aber über einen Abschiedsbrief werde ich auch dann noch nicht nachdenken.

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